Freitag, 4. März 2011

Es kommt auf den Sequenzer nicht an



Es kommt auf den Sequenzer nicht an. Egal, ob es ein billiger oder ein teurer ist, sie sind beide Vehikel, mit beiden ist grundsätzlich alles möglich, wie etwa mit zwei völlig verschiedenen Pinseln beim Malen.


Donnerstag, 3. März 2011

Dreißigjähriger Krieg, eine Scheune




Dreißigjähriger Krieg, eine Scheune. Im Heu, zwischen landwirtschaftlichen Gerätschaften liegt eine Frau, zerzaust, ihr Mieder geöffnet, die Strümpfe irgendwo hingeworfen, durch die geöffneten Scheunentore ein brennendes Haus zu sehen, der Blick der Frau ängstlich, verbissen, widerständig, auf dem Sprung, jederzeit bereit, sich noch weiter ins Heu zurück zu ziehen. Vor ihr ein Landsknecht in vollem Ornat. Er hat seinen Gürtel geöffnet, der Säbel hängt ihm von der Seite, seinen Federhut hat er noch auf, er trägt einen ein wenig lächerlich wirkenden, nach oben gezwirbelten Schnauzbart, sein Gesichtsausdruck ist aufgeräumt, aber entschieden. Scheinbar belehrend hält er einen Zeigefinger senkrecht nach oben gestreckt. Er spricht.
Subtext: "Ich bestehe auf Freiwilligkeit!"


Alles, was ich sage, unter Vorbehalt.




Alles, was ich sage, unter Vorbehalt.


Einen gesunden Anthropozentrismus pflegen



Einen gesunden Anthropozentrismus pflegen


Dienstag, 1. März 2011

Zwei junge Kater, stolz und wohlgenährt




Zwei junge Kater, stolz und wohlgenährt, einer weiß-schwarz gefleckt, einer braun getigert, sie sitzen aufgerichtet, statuengleich, auf einer Straße, an einem Feldweg vielleicht, einträchtig, den Blick aufmerksam und gelassen auf alle Dinge gerichtet, die da daherkommen.
Subtext: "…aber die Katzen – ihr verbringt den ganzen Tag damit zu fressen, zu vögeln und dumm zu schauen, ein einziges tierisches Glück bis ans Ende der Zeiten."